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Jan 23, 2007
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Newsletter Partner Events: Paik, McLuhan, TESLA, Zero
Newsletter vom 23.01.2007
transmediale.07 unfinish! 31.1. - 4.2. 2007 Akademie der Künste Berlin, Hanseatenweg 10
Partner Events **************************************************
1. Partner Events 2. Nam June Paik: There is no rewind button for life 3. Marshall McLuhan - enter the medium 4. Tesla: Chris Salter & Seiko Mikami 5. Galerie Zero: Living in a Box 6. videobar im babylon
************************************************** 1. Partner Events
Zum Programm der transmediale.07 gehört eine Reihe externer Veranstaltungen, die in Kooperation mit den jeweiligen Institutionen entwickelt wurden und die außerhalb des Festivalzentrums in der Akademie der Künste am Hanseatenweg präsentiert werden. Schon am Vortag der transmediale.07 erinnert eine Hommage an den vor genau einem Jahr verstorbenen Nam June Paik. Bei Tesla ist unter anderem Seiko Mikamis Neubearbeitung ihrer Installation ‘Desire of Codes’ zu sehen, Chris Salter zeigt dort als Weltpremiere den zweiten Teil seiner Performance-Reihe ‘Schwelle’. Eine Ausstellung in der Galerie Zero mit KünstlerInnen aus Polen und Slowenien gehört ebenso zu den externen Projekten des diesjährigen Festivals wie eine Ausstellung mit multimedialen Originaldokumenten über den großen Medientheoretiker des 20. Jahrhunderts, Marshall McLuhan, in der Kanadischen Botschaft.
************************************************** 2. Nam June Paik: There is no rewind button for life Montag, 29. Januar Akademie der Künste, Pariser Platz
Nam June Paik, der Vater der Video-Kunst, starb am 29. Januar 2006. Der gebürtige Koreaner studierte Musik in Deutschland Ende der 50er Jahre, bevor er als Mitglied der Fluxus-Bewegung zum bildenden Künstler wurde. Obwohl er 1964 New York zu seinem Arbeits- und Lebenszentrum machte, blieb Deutschland seine 'Künstlerische Heimat’. Die Akademie der Künste erinnert an ihr prominentes Mitglied.
18 Uhr Traditionelle koreanische Musik im Foyer und Videoprojektionen in verschiedenen Räumen 19 Uhr Begrüßung Klaus Staeck. Anschließend ‘Paiks Kosmos’. Einführung Wulf Herzogenrath. Performances von Kunsu Shim, Gerhard Stäbler und Mario Bertoncini 21 Uhr Podiumsdiskussion mit Mary Bauermeister, Pash Buzari, Anne-Marie Duguet, Wulf Herzogenrath, Ira Schneider, Emmett Williams (angefragt). Moderation Manfred Eichel 23 Uhr Music-Performances von John Cage, gespielt von Mario Bertoncini. Anschließend Sturz des Klaviers 18 - 24 Uhr Video-Arbeiten von Nam June Paik: ‘A tribute to John Cage’ (1973), ‘Global Groove’ (1973), ‘Allan 'n' Allen's Complaint’ (1982), ‘Documenta 6 Satellite Telecast’ (1977), ‘Good Morning Mr. Orwell’ (1984), ‘Merce by Merce by Paik’ (1978), ‘Stockhausen's Originale: Doubletakes’ (1964-94), ‘A Tribute to Nam June Paik’ (1982).
Installationen von Nam June Paik (‘Mercury’, 1991) und dem Preisträger Toni Serra des NJP Awards 2006
Eintritt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro Kartenreservierung Tel: +49-(0)30-20057-2000
************************************************** 3. Marshall McLuhan - enter the medium Eröffnung: 1. Februar, 18 Uhr Marshall McLuhan Salon, Kanadische Botschaft, Ebertstr. 14 Öffnungszeiten während der transmediale.07: Mittwoch - Freitag 10 - 18 Uhr / Samstag, Sonntag 14 - 18 Uhr
Eine einzigartige Sammlung von Film- und Audiomaterialien mit und über den Medientheoretiker Marshall McLuhan und seine vieldiskutierten Theorien präsentiert die kanadische Botschaft in einer Sonderaustellung zur transmediale.07. Der Marshall McLuhan Salon - multimediales Informationszentrum der Botschaft - zeigt in der interaktiven Ausstellung mittels innovativer Technologien etwa 30 Videoclips, 15 Radioaufzeichnungen, interaktive CD-ROMs und illustrierte Veröffentlichungen. Besucher sind eingeladen, sich intensiv mit dem Phänomen McLuhan und der heutigen Neubewertung seiner Thesen auseinander zu setzen.
Arthur Kroker, Leiter des Lehrstuhls für Technologie, Kultur und Theorie an der University of Victoria und Keynote Speaker der transmediale.07, wird die Ausstellung eröffnen.
Der Marshall McLuhan Salon und die Ausstellung können auch nach dem Festival noch besucht werden - Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 12 - 17 Uhr.
************************************************** 4. Tesla: Chris Salter & Seiko Mikami
Chris Salter (us/de) - Schwelle I & II Performance Tesla, Podewil’sches Palais, Klosterstr. 68 Donnerstag, 1. Februar - Samstag 3. Februar, 20.30 Uhr Chris Salters Medien- und Performanceprojekt ‘Schwelle’ setzt die neusten Möglichkeiten akustischer und interaktiver Technologien, um sich den Extremzuständen des Bewusstseins anzunähern. In dem mehrteiligen Projekt erzeugen hochauflösende Videobilder und räumliche Klangkomposition, interaktive Installation und Live-Performance Bewusstseinszustände in den Zuschauern, welche die Schwelle zwischen Leben und Tod, Traum und Bewusstsein erfahrbar machen. Tesla präsentiert zur transmediale.07 ‘Schwelle I’ und ‘Schwelle II’. Im ersten Teil lassen sich durch Bild und Ton die Grenzbereiche erleben, in denen sich Bewusstsein und Körper auflösen. Im zweiten Teil durchlebt der Tänzer Michael Schumacher, Meister der Improvisation und langjähriges Mitglied von Forsythes Ballett Frankfurt, die traumatische Übergangszeit zwischen Tod und Wiedergeburt. Unter Verwendung von drahtlosen Sensorennetzwerken im Umfeld und am Körper des Tänzers entsteht in ‘Schwelle II’ ein Raum, in dem Licht, Klang und Objekte ihre eigene Choreographie haben. ‘Schwelle II’ wurde teilweise während einer Projektresidenz bei Tesla im Sommer 2006 entwickelt, die Welturaufführung findet im Rahmen der transmediale.07 statt.
Seiko Mikami (jp) - Desire of Codes Installation Tesla, Podewil’sches Palais, Klosterstr. 68 18. Januar - 3. Februar, 18 - 22 Uhr In einer informationsorientierten Gesellschaft erfolgt die Kodierung individueller Informationen fast so schnell wie die Erfüllung von Wünschen. Unsere Konsumgewohnheiten, unsere Vorstrafen, unsere chronischen Krankheiten, bis hin zu unseren eigenen Abbildern, die von Überwachungskameras erfasst werden - das alles ist in Form von Barcodes gespeichert, ähnlich der physischen ID unserer DNA. In der interaktiven Installation folgt der Barcode individuellen Wünschen, sichtbar gemacht durch eine Gruppe sich bewegender, an der Wand befestigter Skulpturen aus hautähnlichem Silikon. Jede der Skulpturen trägt einen gravierten Barcode und reagiert auf die Bewegungen des Publikums. Auf diese Weise thematisiert das Werk die enge Beziehung zwischen menschlichen und computerbasierten Körpern. Seiko Mikami präsentiert die neu entwickelte Fassung ihrer interaktiven Installation ‘Desire of Codes’.
http://www.tesla-berlin.de ************************************************** 5. Galerie Zero: Living in a Box 26. Januar - 7. Februar Galerie Zero, Köpenicker Str. 4 Öffnungszeiten während der transmediale.07 täglich 12 - 18 Uhr Vernissage: Freitag, 26. Januar, 20 Uhr
Seit ihrer Erfindung beanspruchen Computer und andere elektronische Geräte einen wichtigen Platz in unserer Phantasie. In einer Ausstellung der Galerie Zero in Kooperation mit der transmediale.07 setzen sich junge Künstler mit der Computerisierung der Welt auseinander.
Nika Oblak & Primoz Novak (si) - The Box Video Installation, 2005 Das ausweglose Gefangensein in einem geschlossenen System wird von Nika Oblak und Primoz Novak ironisch zum Ausdruck gebracht. Dorota Walentynowicz (pl) - Dobrze - Well done / The Dance Interaktive Video-Installation, 2006 Drei junge Frauen tanzen an der Grenze zwischen Zwang und freiwilliger Unterwerfung. Ihre zweideutige Erfahrung spiegelt sich in der ihres ‘Dompteurs’ wieder. Anna Krenz (pl/de) - Medi@cus Zeichnungen, 2006 Die Möglichkeit des körperlichen Leidens hält Menschen nicht davon ab, ihr Glück mit der Existenz der Maschinen zu verbinden. Die Zeichnungen der Künstlerin reflektieren über die ungleiche Beziehung zwischen Menschen und Computern.
Unterstützt durch das Polnische Institut Berlin und das Slowenische Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten.
http://www.zero-projects.org ************************************************** 6. videobar im babylon babylon:mitte Rosa-Luxemburg-Str. 30
Pünktlich zur transmediale.07 eröffnet in Berlin ein neuer Ort: die videobar im babylon. Mit den Reihen Masterpieces, Underground ganz oben, Filmsampling, VJ Meditationen und 1000 Räume startet die videobar im babylon den Versuch, die Idee des ‘offenen Kinos’ weiter zu entwickeln, als eine Schnittstelle zwischen experimentellem Film, Videokunst, Videoinstallation und VJ-Performance.
Erstmals wird auch das komplette Film- und Videoprogramm der transmediale.07 im Kino babylon:mitte zu sehen sein. Das Kino zählt zu den ältesten noch aktiven Kinos in Berlin. Im Jahr 1929 als 'Uraufführungskino' der Stummfilmzeit eröffnet, entwickelte sich das in einen von Architekt Hans Pölzig im Stile der Neuen Sachlichkeit erbauten Wohn- und Geschäftskomplex eingebettete Kino zu einem Zentrum der Kultur- und Filmszene.
http://www.babylonberlin.de ************************************************** transmediale.07 unfinish! festival for art and digital culture berlin http://www.transmediale.de info@transmediale.de
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