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Helenés
Im Westen wie im Osten produzierte man während des Kalten Krieges Propagandafilme, um Angst und Schrecken zu verbreiteten und auf das Schlimmstmögliche vorzubereiten: Einen Atomangriff. Einige dieser Filme wirken naiv und unbeholfen, andere, wie der ungarische 16mm-Film ‘Helenés‘, erscheinen realitätsnah. Christoph Draeger verwendet das filmische Original, das er 1997 in einem stillgelegten Trainingscamp der ungarischen Armee fand. Redaktion, Ton und monotone Stimme erinnern an Alain Resnais Meisterwerk ‘Nuit et Brouillard’. Die Tonspur seines Films ist mit Worten aus George Bushs Amtsantrittsrede untertitelt, in welcher er das Konzept von ‘Freiheit‘ bereits durch seine inflationäre, 41-malige Wortwiederholung schädigt. Vertrieb: Montevideo.
Helenès, ch, 2004, 17:50
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