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Wulf Herzogenrath [de]

Prof. Dr. Wulf Herzogenrath wurde1944 in Rathenow/Mark Brandenburg geboren. Er promovierte 1970 in Kunstgeschichte bei Prof. von Einem über Oskar Schlemmers Wandbilder. Herzogenrath war von 1973-1989 Direktor des Kölnischen Kunstvereins und kuratierte dort die Ausstellung 'bauhaus utopien, arbeiten auf papier' (1988). Er arbeitet in der Leitung der documenta 6 (1977) und 8 (1987) in Kassel und 1985-1993 im Beirat des Goethe-Instituts München. Als Hauptkustos der Nationalgalerie Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz war er von 1989-1994 u.a. zuständig für die Konzeption des Hamburger Bahnhofs. Er publiziert zahlreich zu Themen der Kunst der 20er Jahre, des Bauhauses, der aktuellen Kunst, der Fotografie, der Videokunst und Fragen der Kunstvermittlung. Herzogenrath ist Direktor der Kunsthalle Bremen (seit 1994) und Professor an der Hochschule für Künste Bremen (seit 1995). An der Kunsthalle organisierte er in den letzten Jahren sehr erfolgreiche Sonderausstellungen wie die Retrospektive des Videokunst-Pioniers Nam June Paik (1999), 'Der Blaue Reiter' (2000), 'Van Gogh: Felder' (2002/03) oder 'Monet und Camille - Frauenportraits im Impressionismus' (2005/06). Im Jahr 2006 wurde er als neues Mitglied in die Sektion Bildende Kunst der Berliner Akademie der Künste gewählt.


(Quelle: Kunsthalle Bremen)